Das Elternhaus

Wo’s Dörflein traut zu Ende geht,
wo’s Mühlenrad am Bach sich dreht,
da steht im duft’gen Blumenstrauß
mein liebes altes Elternhaus.

Da schlagen mir zwei Herzen drin
voll Liebe und voll treuem Sinn;
mein Vater und die Mutter mein
das sind die Herzen treu und rein.

Darin noch meine Wiege steht,
darin lernt ich mein erst’ Gebet,
darin fand Spiel und Lernen Raum,
darin träumt ich den ersten Traum.

Drum tauscht ich für
das schönste Schloss
wär’s felsenfest und riesengross,
das alte Bauernhaus nicht aus,
denn’s gibt ja nur ein Elternhaus.

Refrain:
Dahin, dahin verlangt mein Sehnen,
ich denke dein gar oft mit Tränen,
mein Elternhaus, so lieb und traut,
das ich so lang nicht mehr geschaut